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Hier finden Sie weiterführende Links und Downloads über die Themen Atemwege, Asthma und COPD.
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Die Presseveranstaltungen finden mehrmals pro Jahr statt und befassen sich mit den Themen Atemwege, Asthma und COPD.
Erkrankungen der oberen Atemwege
Der Schnupfen
Ist eine durch Viren hervorgerufen Entzündung der Nasenschleimhaut und per se harmlos. In vielen Fällen kommt es im Rahmen des Schnupfens zu einer sekundären Infektion mit Bakterien, was die typische grünliche Färbung des Nasensekretes bedingt.
Der banale Schnupfen bedarf keiner spezifischen Therapie, doch werden physiologische Kochsalztropfen, welche eine Verdünnung des Nasensekretes bewirken, besonders vor dem Schlafengehen als angenehm empfunden. Auch ein eitriger Schnupfen bedarf vorerst keiner Behandlung mit einem Antibiotikum und sollte mit abschwellenden Tropfen im Wechsel mit physiologischen Kochsalztropfen behandelt werden. Abgeraten wird vor einer Wärmeanwendung (wie bei jeder akuten Entzündung), da damit die Entzündung verstärkt werden kann.
Die Nasennebenhöhlenentzündung
Dauert eine Entzündung der Nase/Nasennebenhöhle länger als sechs Wochen, so spricht man von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Diese Entzündung zeigt auf die Gabe von Antibiotia und lokal abschwellenden Tropfen nur eine kurzfristige Besserung und kurz nach erfolgter Therapie kehren die Beschwerden zurück. Meist spürt der Patient einen Druck über der entsprechenden Höhle (Stirndruck – Stirnhöhle, Druck zwischen den Augen – Siebbeinzellen, zentraler Druck – Keilbeinhöhle) und klagt über eine verstopfte Nase oder ein chronisches Abrinnen von Sekret in den Rachen. Zur Abklärung spiegelt der HNO-Facharzt die Nase (= Nasenendoskopie) und lässt ein Computertomogramm der Nasennebenhöhlen (NNH-CT) anfertigen. Bestätigt sich die Diagnose so ist in vielen Fällen die chirurgische Sanierung der Nasennebenhöhlen angezeigt. Als weltweiter Standard gelten hier die endoskopische Operationstechnik von Prof. Messerklinger und Prof. Stammberger aus Graz. Eine Sonderform der chronischen Sinusitis stellt die Polyposis nasi (die Polypen-Erkrankung der Nase) dar. Bei dieser Erkrankungsgruppe ist neben der chirurgischen Behandlung auch eine langfristige medikamentöse erforderlich.
Vergrößerungen der Adenoiden Vegetationen
Die Adenoide (auch Rachenmandel genannt) bilden gemeinsam mit den Gaumenmandeln und dem Zungengrund einen lymphoepithelialen Ring am Beginn der Atem- und der Speisewege. Kommt es besonders bei Kleinkindern zu einer Vergrößerung der Adenoide kann dadurch der Weg zu Nase (= Choanen) oder den Öffnungen der Eustachischen Röhren verlegt werden. Auch haben die zu großen Adenoide einen Einfuß auf den Klang der Stimme, infolge der Veränderung der Resonanzverhältnisse. So hört man den Klang der verstopften Nase mit einem Zuwenig an nasalem Beiklang auch Hyponasalität genannt. Kinder mit ständig verstopfter Nase habe auch Probleme beim Trinken und können über den fehlenden Druckausgleich chronische Paukenhöhlenergüsse oder Mittelohrentzündungen entwickeln. Die Therapie der Wahl ist die Entfernung der Rachenmandel (genannt Adenotomie).
Die eitrige Angina
Durch eine Infektion meist mit Bakterien der Gruppe der Streptokokken B kommt es zu einer eitrigen Mandelentzündung (= tonsillitis). Sind sämtliche Gewebe des lymphoepithlialen Gewebes von dieser Entzündung betroffen, was zu einer Einengung im Schlund-Rachenraum führt, so spricht man von einer Angina. Die eitrige Angina zeigt die typischen eitrigen Stippchen z.B. an den Mandeln und bedarf der Therapie mit einem Antibiotikum. Unbehandelt kann über eine eitrige Angina eine sekundäre Erkrankung initiiert werden. Diese Erkrankungen werden unter dem Namen rheumatisches Fieber zusammengefasst, und beschreiben eine Nierenentzündung, eine Entzündung der Herzinnenwand und der Herzklappen sowie Entzündungen der Gelenke. Bei wiederholtem Auftreten von eitrigen Mandelentzündungen ist die Entfernung der Gaumenmandel (genannt Tonsillektomie) angezeigt.
Die Kehlkopfentzündung
Eine Entzündung des Kehlkopfes ist hörbar. Die Patienten haben eine heisere Stimme, die nicht belastbar ist und rasch ermüdet. Meist schildern die Patienten Schmerzen im Kehlkopfbereich. Eine akute Kehlkopfentzündung wird meist durch Viren verursacht und bedingt eine Rötung und Schwellung der Stimmlippen. Eine chronische Kehlkopfentzündung hat als Ursache meist eine lang andauernde Noxe wie z.B. chronischen Nikotinabusus. Dabei kommt es zu einer Verdickung des Epithels der Stimmlippen oder der Gewebeschicht unter dem Epithel (Reinke Raum, Reinke-Ödem).
Die Behandlung der akuten Laryngitis zielt vor allem darauf ab, Folgeschäden durch falschen Stimmgebrauch zu verhindern. Die Patienten sind angehalten eine Stimmruhe einzuhalten und nicht zu flüstern. Gegen die akute Entzündung wird eine begleitende antiphlogistische Therapie über fünf Tage verordnet. Die chronische Kehlkopfentzündung bedarf der Beendigung der Noxenexposition, was meist Nikotinkarenz bedeutet. Viele Epithelveränderungen sind reversibel und die Schlemhaut der Stimmlippen regeneriert sich. Verdächtige Schleimhautbezirke bedürfen unbedingt einer weiteren Abklärung, da über eine chronische Entzündung eine bösartige Entartung möglich ist.

