Online Services

Atemwege.at wird laufend erweitert und aktualisiert. Wir informieren Sie gerne per E-Mail, wenn es neue Services, Informationen und Termine gibt.

 

____________________________

 

Hier finden Sie weiterführende Links und Downloads über die Themen Atemwege, Asthma und COPD.

Zu den Links und Downloads

 

____________________________

 

Hier finden Sie die Presseinformationen aus der Veranstaltungsreihe P-Air.
Die Presseveranstaltungen finden mehrmals pro Jahr statt und befassen sich mit den Themen Atemwege, Asthma und COPD.

Zu den Presseinformationen


Behandlung

Eine alleinige medikamentöse Behandlung ohne ernsthafte Hausstaubmilbensanierung des Wohnbereiches ist sinnlos, lebt man ja weiterhin permanent im Allergenbereich. Auch die Hyposensibilisierung („Allergieimpfung“) kommt nicht ohne Sanierungsmaßnahmen aus, liegt die Erfolgsquote ohnehin schon deutlich unter jener der Pollen- und Bienengiftallergie.

Da eine spezifische Immuntherapie im Allgemeinen drei Jahre in Anspruch nimmt und auch mit Kosten, Zeitaufwand und Nebenwirkungsrisiken verbunden ist, sollte diese Therapieoption gründlich mit den Patienten besprochen werden. Ein breites Allergenspektrum, besonders verbunden mit saisonalen Allergenen, stellt eine Kontraindikation zur Hyposensibilsierung dar. Bei  positiven Reaktionen auf Haustiere oder Schimmelpilzen – die ebenfalls dieselben allergischen Symptome verursachen können, sollte der Nachweis der Hausstaubmilbenallergie als Ursache der Beschwerdesymptomatik durch allergenspezifische Provokation am Erfolgsorgan (z.B. Nase, Augenbindehäute, Bronchien) erbracht werden.

Bestehen auch nach einer 3-jährigen Hyposensibilsierung weiterhin nächtliche oder morgendliche Beschwerden, so sollte ebenfalls die Möglichkeit eines anderen Allergens als Ursache der Symptome (z.B. Vorratsmilben, Schimmelpilze, Tierhaare) bedacht werden. So zeigten Untersuchungen, dass auch in Wohnungen, in denen keine Haustiere leben, Katzenhaarallergene nachweisbar sind und allergische Beschwerden verursachen können.

Ziel muss es für Allgemeinmediziner und Fachärzte jedoch sein, in der Patientenaufklärung auf die eminente Bedeutung der richtigen Hausstaubmilbensanierung hinzuweisen. Trotz der Häufigkeit der Hausstaubmilbenallergie in der Bevölkerung ist das ärztliche Wissen um die richtigen Sanierungsmaßnahmen oftmals lückenhaft und die Empfehlungen gehen ins Leere. Zudem tragen nicht selten geschäftstüchtige Verkäufer mit falschen Informationen bei und im Handel werden mitunter wirkungslose, dafür aber teure Produkte angeboten.