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Hier finden Sie weiterführende Links und Downloads über die Themen Atemwege, Asthma und COPD.
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Hier finden Sie die Presseinformationen aus der Veranstaltungsreihe P-Air.
Die Presseveranstaltungen finden mehrmals pro Jahr statt und befassen sich mit den Themen Atemwege, Asthma und COPD.
Symptome und Zeichen
Während Kinder und Jugendliche mit einem schweren Asthma bronchiale wegen der über längere Zeit bestehenden erhöhten Atemarbeit dystroph (mangelernährt) sein können und als Zeichen einer chronischen Überblähung oft eine Thoraxdeformierung (vergrösserter anterior-posteriorer Thoraxdurchmesser; Harrison-Furche) zeigen, sind Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Asthma im beschwerdefreien Intervall bei der körperlichen Untersuchung in der Regel unauffällig. Die Abwesenheit von physikalischen Zeichen schließt damit das Vorliegen eines Asthma keinesfalls aus. Ganz selten kommt es zur Ausbildung von Trommelschlägelfingern und Uhrglasnägeln.
Eine akute Asthmaexazerbation ist durch Husten, Tachypnoe (erhöhte Atemfrequenz), die Zeichen einer erhöhten Atemarbeit (Nasenflügeln, juguläre und interkostale Einziehungen, Einsatz der Atemhilfsmuskulatur), ein verlängertes und gepresstes Exspirium (Ausatmung) sowie die typischen exspiratorischen trockenen Rasselgeräusche (Pfeifen, Giemen, Brummen) gekennzeichnet. Letztere bzw. das Atemgeräusch können bei Zunahme der Atemwegsobstruktion (Atemwegsverengung) deutlich leiser werden, sodass eine sogenannte „stille“ oder „stumme“ Lunge (“silent chest”) beobachtet werden kann (das Fehlen lauter Rasselgeräusche darf daher nicht als Indiz für das Vorliegen einer nicht ausgeprägten Atemwegsobstruktion gewertet werden!).
Gelegentlich bieten andere Befunde wie z.B. Lidödeme, injizierte Konjunktiven (Bindehäute) oder eine blockierte Nase Hinweise auf das Vorliegen einer allergischen Rhinokonjunktivitis (allergischer Schnupfen und allergische Bindehautentzündung) bei Asthma bronchiale. Die Untersuchung der Haut erbringt nicht selten Hinweise auf das Vorliegen einer atopischen Dermatitis (atopisches Ekzem, Neurodermitis), wie trockene Haut, rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme oder eine sogenannte Dennie-Morgan-Falte (Faltung der Haut unterhalb des unteren Augenlids).

