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Hier finden Sie weiterführende Links und Downloads über die Themen Atemwege, Asthma und COPD.
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Die Presseveranstaltungen finden mehrmals pro Jahr statt und befassen sich mit den Themen Atemwege, Asthma und COPD.
Symptome
Krankheitszeichen von auffälliger, erschwerter oder pfeifender Atmung über Husten und Engegefühl in der Brust bis hin zu Luftnot können beim asthmakranken Kind oder Erwachsenen auftreten. Atemnot tritt anfallsartig und häufig auch nachts auf. Typisch für die Asthmaerkrankung ist zudem, dass die Beschwerden durch bestimmte Stoffe (z.B. Pollen) oder Situationen (Anstrengung, Klimawechsel, Aufregung..) ausgelöst oder verstärkt werden.
Bei Kindern und insbesondere Kleinkindern können auch andere Krankheitszeichen wie Bauchschmerzen dazukommen.
Eltern sollten aufmerksam werden, wenn ihr Kind häufig oder langdauernde Hustenperioden hat. Husten beim Aufstehen, Schlafengehen, nachts oder bei Anstrengung sind oftmals Zeichen einer beginnenden Asthmareaktion beim Kind.
Einteilung der Asthma - Schweregrade
| Bezeichnung | Symptome | FEV1 bzw. PEF | % Sollwert | |
|---|---|---|---|---|
| Tag | Nacht | |||
| I Intermittierend | ? 2x pro Woche | ? 2x pro Monat | ? 80% | |
| II Geringgradig persistierend | Leicht | < 1x täglich | > 2x pro Monat | ? 80% |
| III Mittelgradig persisiterend | Mittel | Täglich | > 1x pro Woche | >60%<80% |
| IV Persistierend | Schwer | Ständig | Häufig | ? 60% |
Asthmaanfall
Über längere Zeiträume betrachtet, erleben Asthmatiker Schwankungen in ihrer Erkrankung, einhergehend mit besseren und schlechteren Phasen. Eine massive rasche Verschlechterung der Symptome wird als Asthmaanfall (Exacerbation) bezeichnet. Solche Anfälle können von leichten bis zu sehr schweren Ausmaßen auftreten. Sie werden durch verschiedene Auslöser hervorgerufen, wie Allergene, Stress, körperliche Anstrengung.
Der Asthmaanfall beginnt meist mit Husten, pfeifender Atmung und Kurzatmigkeit. Die Kurzatmigkeit wird zur Atemnot, wobei besonders das Ausatmen (Exspirium) immer schwerer fällt. Die zunehmende Atemnot beängstigt und beunruhigt den Patienten. Sauerstoffmangel oder auch Ermüdung der Atemmuskulatur kann die Folge sein.
Tritt ein Asthmaanfall erstmalig auf, ist sofort ein Arzt beizuziehen.
Ist schon einmal ein Asthmaanfall aufgetreten, so ist nach dem vom Arzt erstellten Notfallplan vorzugehen. Zu diesem Zweck sollte jeder Asthmapatient einen schnell wirkenden Inhalator (Bronchialkrampflöser) mit sich führen.

