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Hier finden Sie weiterführende Links und Downloads über die Themen Atemwege, Asthma und COPD.
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Die Presseveranstaltungen finden mehrmals pro Jahr statt und befassen sich mit den Themen Atemwege, Asthma und COPD.
Medikamentöse Therapie
Asthma ist sehr gut behandelbar. Man muss allerdings bei den einzelnen Medikamenten bestimmte Dinge beachten, um sie sicher und erfolgreich einsetzen zu können.
Die Medikamente, die bei Asthma und Asthmaanfällen eingesetzt werden, wirken auf zwei verschiedenen Weisen: Die eine Art verhindert, dass eine Entzündung außer Kontrolle gerät (Controller, Dauertherapie), die andere Art lindert die Symptome, indem sie die Atemwege erweitert (Reliever, Bedarfstherapie).
Entzündungshemmende Medikamente - Dauertherapie
Entzündungshemmende Medikamente unterdrücken die ständige Entzündungsbereitschaft der Atemwege. Die am häufigsten eingesetzten und wirksamsten Entzündungshemmer sind inhalative Glukokortikoide, auch Kortikosteroide oder Kortison genannt. Inhalierte Kortikosteroide sind lange erprobte und in den empfohlenen Dosen nebenwirkungsarme Medikamente.
Weitere Entzündungshemmer sind die sogenannten Leukotrien-Antagonisten. Diese hemmen die Wirkung bestimmter chemischer Stoffe, die für die Verengung der Atemwege während eines Asthmaanfalls mitverantwortlich sind.
Bronchialerweiternde Medikamente - Bedarfstherapie
Bronchialerweiternde Medikamente (Bronchodilatatoren) öffnen die Atemwege und werden daher während eines Asthmaanfalls eingesetzt, wenn die Atemwege stark verkrampft sind. Es gibt kurz- und langwirksame Bronchodilatatoren. Die beiden meist verwendeten Medikamente dieser Gruppe sind Beta-2-Mimetika und Anticholinergika.
Kombinationspräparate
Mittlerweile gibt es auch Medikamente, die sowohl entzündungshemmend als auch bronchialerweiternd wirken.
Grundsätzlich gibt es drei Verabreichungsmethoden für Asthmamedikamente: Die Injektion, die orale Gabe (d.h. in Form einer Tablette), und die Inhalation.
Die Inhalation ist die gebräuchlichste Art Asthmamedikamente einzunehmen. Das Medikament gelangt auf direktem Wege an den Ort der Entzündung, also in die Lunge, was die Wirksamkeit erhöht.
Ein besonderes Augenmerk gilt stets der Schulung über die korrekte Handhabung der Asthmamedikation, der in der Regel eine Inhalationstherapie zugrunde liegt. Das muss trainiert werden.
Zusammenfassung
Entsprechend dem Schweregrad des Asthmas wird der behandelnde Arzt die Medikamente maßgeschneidert kombinieren.

