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Hier finden Sie weiterführende Links und Downloads über die Themen Atemwege, Asthma und COPD.
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Hier finden Sie die Presseinformationen aus der Veranstaltungsreihe P-Air.
Die Presseveranstaltungen finden mehrmals pro Jahr statt und befassen sich mit den Themen Atemwege, Asthma und COPD.
Medikamentöse Behandlungsmaßnahmen
Basistherapie
Bronchialerweiternde Medikamente
Inhalation ist die ideale Anwendungsart bei Atemwegserkrankungen. Ein entscheidendes Ziel in der Therapie der COPD ist es, die Bronchien zu erweitern, um die Atmung zu verbessern. Diese Medikamente heissen Bronchodilatatoren.
Bei den Beta-2-Mimetika,welche die Bronchien erweitern, gibt es kurz und lang wirkende Medikamente.
Die kurz wirksamen (Wirkdauer 3 - 5 Stunden) werden als inhalative Medikamente nur bei der leichtesten Form der COPD (Stadium I) eingesetzt.
In weiter fortgeschrittenen Erkrankungsstadien kommen langwirksame inhalative Beta-2-Mimetika zum Einsatz (Wirkdauer ca. 12 Stunden). Diese werden in der Regel zweimal täglich zu festen Zeiten inhaliert. Sollte kurzfristig akute Atemnot auftreten, kann zusätzlich ein rasch wirksames Beta-2-Mimetikum verwendet werden.
Bronchialerweiternd wirken auch:
Anticholinergika
Die Wirkung tritt nach Inhalation von Anticholinergika jedoch langsamer ein (nach 20 bis 30 Minuten) als bei Beta-2-Mimetika. Auch hier gibt es kurz und lang wirkende Produkte.
Glukokortikoide (Kortison)
Viele Patienten haben Angst vor Nebenwirkungen wenn sie hören, dass eine Behandlung mit Kortison notwendig ist. Wird das Kortikoid jedoch inhaliert, landet es fast ausschließlich dort, wo es gebraucht wird: auf der entzündeten Bronchialschleimhaut. Bei korrekter Anwendung sind relevante Nebenwirkungen ausgeschlossen.
Durch die konsequente Anwendung eines inhalativen Kortikoids kann die Zahl der akuten Verschlimmerungen (Exazerbationen) gesenkt werden.
Kombinationspräparate
Viele COPD Patienten benötigen gleichzeitig ein langwirksames inhalatives Beta-2-Mimetikum sowie ein inhalatives Kortikoid. Der Vorteil für den Patienten liegt auf der Hand: Doppelter Schutz bei einfacher Anwendung. Das Kortikoid kontrolliert die Entzündung der Bronchialschleimhaut, das Beta-2-Mimetikum verhindert die Engstellung der Bronchialmuskulatur.
Reserve - Medikamente
zum Beispiel: Theophyllin
Sauerstofftherapie
Bei weit fortgeschrittener COPD (Stadium IV) kann es erforderlich sein, der Lunge mehr Sauerstoff anzubieten. Hierfür wird eine so genannte Langzeit-Sauerstofftherapie (LTOT) begonnen. Diese muss für mindestens 16 Stunden am Tag angewendet werden.
Therapie der Exacerbation
Antibiotika
Bakterielle Atemwegsinfektionen im Rahmen der COPD müssen konsequent mit Antibiotika behandelt werden, weil sonst die Gefahr einer dauerhaften Krankheitsverschlimmerung besteht.
Vorsorge
Schutzimpfung
Eine jährliche Grippeschutzimpfung ist für alle COPD-Patienten unbedingt zu empfehlen.
Insbesondere für COPD-Patienten über 65 Jahre ist die Pneumokokken-Schutzimpfung wichtig.

