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Was Sie selbst tun können

Asthmapatient beim Laufen durch den Wald

Was Sie selbst tun können

Die medikamentöse Therapie bei Asthma hilft, Anfällen vorzubeugen und die Erkrankung in Schach zu halten. Daneben gibt es aber noch eine Reihe von Maßnahmen, die man beherzigen sollte und die den Verlauf der Erkrankung günstig beeinflussen.

Sie können lernen, wie man richtig inhaliert. Auch wenn es einfach aussieht, werden beim Inhalieren oft Fehler gemacht, so dass nur eine unzureichende Menge der Medikamente in die Lunge gelangt und sie daher ihre volle Wirksamkeit nicht entfalten können.

Richtig Inhalieren

Werden Sie Ihr bester Coach! Um einen besseren Überblick über den Verlauf Ihrer Erkrankung zu bekommen kann es helfen, wenn Sie Ihre Beschwerden in ein Asthma-Tagebuch eintragen. So erkennen Sie Muster oder Gewohnheiten, welche die Ausprägung Ihrer Symptome – je nach Situation – verbessern oder verschlimmern.


Führen Sie ein Peak-Flow-Protokoll! Mit dem Peak-Flow-Meter wird gemessen, wie stark der Luftstrom beim Ausatmen ist. Das regelmäßige Niederschreiben der Werte kann helfen, den Erfolg der Asthma-Behandlung einzuschätzen oder Verschlechterungen rechtzeitig zu erkennen.

Peak-Flow-Meter

Betreiben Sie Sport! Regelmäßige Bewegung verbessert nachweislich Ihre Lebensqualität und senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zusätzlich kann Sport die Asthma-Kontrolle, die Lungenfunktion und die körperliche Belastbarkeit erhöhen. Besprechen Sie vorher jedoch mit Ihrem Arzt, welches Medikament Sie bei Bedarf einnehmen können. Bei manchen Patienten kann eine sportliche Betätigung zu asthmatischen Beschwerden führen (Belastungsasthma).

Um Ihr Wohlbefinden zu steigern, helfen auch Entspannungsübungen oder leichtes Yoga.

Asthma und Sport

Sie können auch bestimmte Atemtechniken erlernen, zum Beispiel die Lippenbremse. Es gibt auch atemerleichternde Körperhaltungen, wie etwa den Kutschersitz oder die Torwarthaltung, die Ihnen während eines Asthma-Anfalls die Atmung erleichtern können.

Atemtechnik

Sollten Sie rauchen, versuchen Sie, mit dem Rauchen aufzuhören. Das gilt speziell dann, wenn Ihr Kind eine Asthma-Diagnose hat. Tabakrauch kann zu vermehrten Asthma-Anfällen, stärkeren Symptomen und häufigeren Krankenhauseinweisungen führen. Nicht zuletzt kann es auch dazu beitragen, die Wirkung von Kortison zu vermindern. Alternativen wie E-Zigaretten stellen in diesem Zusammenhang leider auch keine gute Variante dar.

Rauchstopp

Besuchen Sie Schulungen! In einer Schulung lernen Sie unter anderem, wie Medikamente wirken und wie Sie deren Dosierung an Ihre Beschwerden anpassen können. Zudem erfahren Sie von Techniken und Hilfsmittel, die Ihnen etwa in Notfallsituationen zugutekommen könnten.

Beugen Sie starkem Übergewicht vor! Ein Body-Mass-Index höher als 30 könnte asthmatische Beschwerden verstärken. Studien deuten darauf hin, dass eine deutliche Gewichtsabnahme helfen kann, die Symptomlast zu reduzieren.


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